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Service

Die Tiroler Künstlerschaft begreift sich als Interessensvertretung sowie als Plattform für KünstlerInnen in und aus Tirol und bietet den Mitgliedern neben einem Infoservice über Ausschreibungen und Ausstellungen, ein Publikationsarchiv, Beratung über Auslandsaufenthalte/Residencies, ermäßigte/freie Eintritte zu diversen Kunstinstitutionen in Österreich mit dem Mitgliedsausweis und den internationalen KünstlerInnenausweis an.

Für Mitglieder
Informationsmanagement: Mitglieder erhalten durch das interne Rundschreiben regelmäßig Informationen über Ausstellungstermine, Ausschreibungen, Symposien, Stipendien etc.

Alle Mitglieder werden auf der Homepage der Tiroler Künstlerschaft http://www.kuenstlerschaft.at geführt und so sie eine eigene Homepage haben verlinkt. Hier werden aktuelle Presseberichte und der Lebenslauf abgespeichert.
Dies soll als Information nach außen vor allem jenen dienen, die keinen eigenen Internetauftritt haben.
Die Tiroler Künstlerschaft setzt sich für die Belange bildender KünstlerInnen im kulturpolitischen Diskurs ein.

Die Räume der Tiroler Künstlerschaft fungieren als Diskussionsorte für KünstlerInnen und Interessierte.

Der Mitgliedsausweis berechtigt zu ermäßigtem Eintritt in:

Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien
Kunsthalle Wien
Kunst Haus Wien
Leopold Museum, Wien
Secession, Wien
Arnulf Rainer Museum, Baden
Österreichische Jüdische Museum, Eisenstadt
Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz
KM - Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Graz
Augustinermuseum Rattenberg
Galerie im Taxispalais, Innsbruck
Schloss Ambras Innsbruck
FLATZ Museum, Dornbirn
Kunsthaus Bregenz
Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz (FL)
Museion - Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Bozen (IT)
Museum Villa Stuck, München (DE)
KUNST MERAN, Meran (IT)
mumok, Wien
Schloss Belvedere, Wien
21er Haus, Wien


Mitglieder erhalten im Kunstpavillon den IAA Internationalen Künstlerausweis, der weltweit in vielen Institutionen zu freiem oder ermäßigtem Eintritt berechtigt.

Verleih von Sockeln möglich.

Archiv/Bibliothek: Kataloge, Künstlerbiographien, Kunstpublikationen, Zeitschriften, etc. (Schwerpunkt Mitglieder und Tiroler KünstlerInnen).
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Steuerreform
Das Steuerreformgesetz ab 01.01.2016 bringt einige Neuerungen mit sich. Nachfolgend ein paar Punkte kurz zusammengefasst.

Einkommensteuer
Einkommen bis EUR 11.000,- bleiben steuerfrei, danach gibt es ab 01.01.2016 sechs (statt bisher drei) verschiedene Tarifstufen, die progressiv gestaffelt sind.
Es fällt merklich weniger Einkommensteuer an - und zwar für Einkommen bis zu 90.000 Euro pro Jahr.
Nähere Information unter: www.help.gv.at

Einführung eines Umsatzsteuersatzes von 13%
Mit dem Steuerreformgesetz 2015/2016 wurde der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 10% auf 13% erhöht (§ 10 Abs. 3 UStG NEU). Dieser Steuersatz ist unter anderem auch auf künstlerische und kulturelle Leistungen anwendbar.
Können die Umsätze jedoch dem unentbehrlichen oder entbehrlichen Hilfsbetrieb einer gemeinnützigen Körperschaft (Verein)* zugeordnet werden, unterliegen diese nach wie vor dem ermäßigten Steuersatz von 10%.
* Gemeinnützigkeit laut § 35 der Bundesabgabenordnung:
(1) Gemeinnützig sind solche Zwecke, durch deren Erfüllung die Allgemeinheit gefördert wird.
(2) Eine Förderung der Allgemeinheit liegt nur vor, wenn die Tätigkeit dem Gemeinwohl auf geistigem, kulturellem, sittlichem oder materiellem Gebiet nützt. Dies gilt insbesondere für die Förderung der Kunst und Wissenschaft, der Gesundheitspflege, der Kinder-, Jugend- und Familienfürsorge, der Fürsorge für alte, kranke oder mit körperlichen Gebrechen behaftete Personen, des Körpersports, des Volkswohnungswesens, der Schulbildung, der Erziehung, der Volksbildung, der Berufsausbildung, der Denkmalpflege, des Natur-, Tier- und Höhlenschutzes, der Heimatkunde, der Heimatpflege und der Bekämpfung von Elementarschäden.
Die Gemeinnützigkeit muss in den Vereinsstatuten formuliert sein und der tatsächlichen Geschäftsführung bzw. den tatsächlichen Aktivitäten des Vereins entsprechen.
Teurer werden zum Beispiel Eintrittskarten für nicht geförderte Einrichtungen, für die künftig 13% Mehrwertsteuer anfallen.

Registrierkassenpflicht
Am 01. Januar 2016 tritt die allgemeine Registrierkassenpflicht in Kraft.
Nachfolgend haben wir ein paar relevante Fragen zu dem vom Bundesministerium für Finanzen veröffentlichen Erlass zusammengefasst.

Für wen gilt die Registrierkassenpflicht?
• Sie gilt für UnternehmerInnen, die betriebliche Einkünfte erzielen (Einkunftsarten § 2 Abs. 3 Z.1 bis 3 Einkommensteuergesetz (EStG) 1988), ab einem Jahresumsatz von EUR 15.000,- je Betrieb, sofern die Barumsätze EUR 7.500,- je Betrieb im Jahr überschreiten.
• Bei Barumsätze unter EUR 7.500,- da z.B. die Zahlungen auf ein Konto eingehen, wird keine Registrierkasse benötigt.
• ACHTUNG: Als Barumsatz im Sinne der Verordnung gilt alles, was nicht per Erlagschein/Überweisung/Online-Banking erfolgt. Auch jede Zahlung per Bankomatkarte/Kreditkarte gilt als Barumsatz!
• Die Registrierkassenpflicht gilt auch für neue Selbstständige, Vereine etc.

Welche Ausnahmen von der Registrierkassenpflicht gibt es?
Die Details sind in der Barumsatzverordnung (BarUV 2015) näher geregelt. Die vorgesehenen Erleichterungen betreffen:
• Umsätze im Freien – (so genannte „Kalte Hände“- Regelung; bis EUR 30.000,- Jahresumsatz, auf öffentlichen Straßen, Plätzen ohne Verbindung mit fest umschlossenen Räumlichkeiten, beispielsweise MaronibraterInnen, ChristbaumverkäuferInnen)
• Bestimmte Umsätze von wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben von abgabenrechtlich begünstigten Körperschaften (beispielsweise kleine Feuerwehrfeste)
• Warenausgabe- u. Dienstleistungsautomaten bis zu einem Einzelumsatz von EUR 20,- (beispielsweise Zigarettenautomat, Tischfußballautomat, Fahrausweisautomaten)
• Onlineshop (keine Gegenleistung durch Bezahlung mit Bargeld unmittelbar an den/die LeistungsempfängerIn)
• Grundsätzlich können (in einem vorgegebenen Rahmen) vom Finanzminister Ausnahmen festgelegt werden.
• Von einer berufsspezifischen Ausnahme ist definitiv nicht auszugehen.
• Für Vereine gibt es eine Ausnahme bei Veranstaltungsumsätzen.

Warum brauchen wir jetzt die Registrierkassenpflicht?
• Antwort laut Finanzministerium: „Zur Bekämpfung von Schwarzumsätzen und zur Hintanhaltung von Abgabenverkürzungen, zur Herstellung von Wettbewerbsgleichheit zwischen den UnternehmerInnen.“

Kulturspende steuerlich absetzbar
Ab 2016 werden Spenden an gemeinnützige Kultureinrichtungen steuerlich absetzbar. Im Rahmen des von der Regierung ausverhandelten Gemeinnützigkeitspakets werden kulturelle mit wissenschaftlichen und karitativen Einrichtungen gleichgestellt. Profitieren werden alle, die Subventionen von Bund, Land oder Stadt erhalten. Ausgenommen sind Gemeinden.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Bundesministerium für Finanzen sowie der IGBildendeKunst.